Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle und vergangene Nachrichten zu unserem Projekt

Fachtagung

Highlights

Am 24. Und 25.11.2025 fand die Fachtagung im Rahmen des Projektes in den Rosensälen in Jena statt. Vertreten waren Kursleitungen und pädagogische Mitarbeitende von Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung, von Universitäten sowie von Gedenkstätten und Gedenkinitiativen. Das Grußwort hielt Elke Braun von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Während der interaktiven Stadterkundung lernten die Teilnehmenden Erinnerungsorte in Jena kennen.

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Halten Sie sich diesen Termin frei!

Neuigkeiten

Bildungskonferenz des Projekts „Erinnerungsbrücken“ in Jena

Hiermit möchten wir Sie herzlich zu einer Fachtagung des Projektes „Erinnerungsbrücken: Es war überall – Entwicklung von Bildungsmaterialien für Bildungsbenachteiligte zum Thema NS-Unrecht“ einladen.

NS-Unrecht war überall. Deshalb möchten wir mit Ihnen im Rahmen unserer Fachtagung ins Gespräch kommen, wie Lokalgeschichte und NS-Verbrechen vor Ort in Kursen der Erwachsenenbildung eingebunden werden können. Dabei werden in Workshops praktische Beispiele der im Projekt beteiligten Volkshochschulen und der Gedenkstätte Buchenwald vorgestellt – von niedrigschwelliger Einbindung in das Kursgeschehen bis zum Podcast.

Zielgruppe der Veranstaltungen sind Kursleitungen und pädagogische Mitarbeitende von Einrichtungen der Erwachsenenbildung, aber auch andere Interessierte wie Lehramtsstudierende, Mitarbeiter*innen von Universitäten etc.

 

Am genauen Ablauf arbeiten wir noch. Eine Anmeldung ist jedoch bereits jetzt möglich: Fachtagung Erinnerungsbrücken

Die Veranstaltung beginnt am 24.11.2025 gegen Mittag und endet am 25.11.2025 gegen 14 Uhr.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Einladung auch in Ihren Verteilern weitergeben.

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

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Gedenkstätteneröffnung in Sömmerda. Erinnern, Gedenken, Lernen

Neuigkeiten

Am 27. Januar 2025 wurde in der Kreisvolkshochschule Sömmerda eine Gedenkstätte für die Opfer von Zwangsarbeit eingeweiht.

Auf dem Gelände der Kreisvolkshochschule Sömmerda ist am 27. Januar 2025 ein Gedenkort für NS-Zwangsarbeit eingeweiht worden. Dieser erinnert an das Leiden von 1.300 jüdischen Frauen, die in Sömmerda von 1944-1945 Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie erleiden mussten. Im neu geschaffenen Gedenkort kommen durch Audiobeiträge und Gedichte, die aus Tagebucheinträge von inhaftierten Frauen stammen, die Menschen zu Wort, die in ihrer Zeit in Sömmerda keinen Namen, sondern nur eine Nummer hatten. Alle Namen der inhaftierten Frauen sind im „Tor 8“ zu lesen.

Im Projekt „Erinnerungsbrücken“ ist auch die Kreisvolkshochschule Sömmerda einbezogen.

 

Weitere Informationen: https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-894750.html

Gedenkstätteneröffnung in Sömmerda

André Carre, KZ-Häftling

„Zwölf Stunden lang blieben wir bei Tag oder bei Nacht an die Maschine oder an den Schraubstock gefesselt. Wir hatten nur mittags eine Pause von 20 Minuten, um unseren Schlag magerer Kost […] zu verschlingen.“